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Der Bedarf an qualifizierten Facharbeitern und Schiffsoffizieren für die deutsche Seeschifffahrt ist auch zukünftig unstrittig. Junge Menschen, die sich für eine Berufsausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/-in der Seeschifffahrt entscheiden, haben auch weiterhin gute Berufsperspektiven. Die deutsche Handelsschifffahrt ist vielseitig - von Schleppern über Offshore-Versorger, Tanker, Massengut- und Schwergutschiffe bis hin zu den Fahrgast- und Containerschiffen sind alle Schiffstypen vertreten.

Jeder Schiffstyp hat seine eigene Faszination, seine eigene modernste Technik und stellt somit auch seine Herausforderung an die Ausbildung der Besatzungen. Der Einsatz an Bord ist einzigartig. Berufe in der Seeschifffahrt - Sie bieten auch zukünftig sehr gute Karrierechancen. So können Sie innerhalb von 5 Jahren den Karriereweg zum Technischen Wachoffizier (Laufbahn zum Leiter der Maschinenanlage) oder zum Nautischen Wachoffizier (Laufbahn zum Kapitän) über die Berufsausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/-in durchlaufen.

"Seefahrt ist kein Beruf sondern Berufung"
Im Gegensatz zu dem an Land üblichen steten Wechsel zwischen Arbeitszeit und der Freizeit oder freien Tagen besteht der Lebensrhythmus von Seeleuten aus längeren Blöcken. So ist man meist eine längere Zeit an Bord und danach mehrere Monate im Urlaub. Der Urlaub bietet große Freiräume, die es so selten gibt. Die Zeit an Bord ist dafür stärker von der Arbeit geprägt als der sonstige Alltag bei Landberufen.

Was macht die Seefahrt eigentlich so einzigartig?

Die Seeschifffahrt ist immer schon ein internationales Geschäft gewesen. Das Schiff ist ein Beispiel multikultureller Zusammenarbeit. Auf Schiffen leben und arbeiten Menschen zusammen, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen können. Es ist daher gut möglich, dass nicht jede Person an Bord einen Gesprächspartner mit derselben Muttersprache findet. Daher ist die Arbeits- und Umgangssprache üblicherweise Englisch. Ein Schiff ist eine kleine, in sich abgeschlossene Welt. Anders als in einem Landbetrieb, in dem die Beschäftigten abends nach Hause gehen können, leben und arbeiten die Besatzungsmitglieder an Bord 24 Stunden zusammen und sind in vielerlei Hinsicht aufeinander angewiesen. Dies erfordert von jedem an Bord Toleranz, Flexibilität und Akzeptanz.

Frauen an Bord - kein Problem!

Eine reine Männerdomäne ist die Seefahrt schon seit Langem nicht mehr. Heute sind Frauen an Bord sehr erfolgreich als Schiffsmechanikerinnen, als Nautische oder Technische Schiffsoffizierinnen sowie als Kapitäninnen tätig. An den deutschen Seefahrtschulen werden so viele junge Frauen ausgebildet wie nie zuvor. Zwar befinden sich Frauen an Bord noch immer in der Minderheit, jedoch ist der Frauenanteil deutlich angestiegen. Frauen und Männer können alle Tätigkeiten an Bord in gleicher Weise ausführen, denn für die Aufgaben auf einem Schiff braucht es weit mehr als bloße Muskelkraft.

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